Gedanken haben ein bisschen was von „des Kaisers neue Kleider“ Alle behaupten, sie zu haben, jedoch kenne ich wirklich niemanden, der einen Gedanken jemals gesehen hätte.
Dessen Existenz bezweifelt aber auch niemand, was mich irgendwie belustigt, denn genaugenommen sind Gedanken etwas sehr Skurriles.
Gedanken sind:
- unsichtbar (und sie lassen sich auch nicht durch Schallwellen sichtbar machen)
- nicht greifbar
- geschmacklos
- geruchlos
- lautlos
Wie kann es sein, dass Menschen das Gleiche denken und sodann aussprechen?
Warum ist jemand schon längst „in der Bewegung“ etwas zu tun, obwohl jemand Anderes es erst wenige Sekunden später ausspricht?
Und Paare werden folgende Situation sicher mehrfach erlebt haben: man ist abends – zum einschlafen – gemütlich an seinen Partner gekuschelt. Bis einen selbst ganz plötzlich ein starker Bewegungsdrang überfällt, den man jedoch unterdrückt, weil es ja eigentlich so gemütlich ist. Und da sagt der Partner plötzlich etwas wie: „würdest du bitte in deine Betthälfte…?“ Da frage ich mich, ob die Unruhe bzw. der Bewegungsdrang gar nicht die Ursache in mir selbst hatte…?
Benötigt ein Gedanke möglicherweise gar keine Trägersubstanz? Entstehen Gedanken an anderen Orten, als in den unzähligen Windungen unseres Hirns? Aber wenn Gedanken nicht in uns sind, wo sind sie dann?
Wie verhalten sich Gedanken?
- sind potenzielle Energie
- jederzeit verfügbar
- werden nicht verbraucht
- nicht an Raumzeit gebunden
- werden erst langsam, wenn man in Worten denkt
Sind Gedanken eine Form von Energie? Was liefert den „Treibstoff“ (die potentielle Energie), was ist die Ursache für einen Gedanken? Telefonate beginnen oft mit den Worten: „Ich habe gerade an dich gedacht!“ Was lässt uns bereits vorher wissen, wer gleich anruft oder unsere Wege kreuzt?
Bild: Pexels, Tara Winstead
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Du bist eine echte Philosophin 🙂 Die Gedanken kommen aus dem Metaphysischen, das Hirn vermittelt es mit den Worten oder verarbeitet das was wir „denken“ 🙂