Aha

Ich hatte letzte Nacht einen Traum. Zugegeben, Träume habe ich des öfteren und die Mehrzahl dessen ist keine Zeile wert.

Dieses nächtliche Erlebnis war jedoch nicht eingefärbt von schillernden Traum-Farben und Kuriositäten.

…ich fahre mit dem Auto die Landstraße entlang. Ein PKW kommt ganz überraschend von links aus einer Straße geschossen und schneidet mich. Die schmale Landstraße ist an dieser Stelle durch eine kleine Mauer noch weiter verjüngt, was mir ein Ausweichmanöver eigentlich unmöglich macht.

Ich komme mehrfach ins Schleudern und erkenne, dass ich dieser Mauer nicht ausweichen kann. Also nehme ich das Unausweichliche an und resigniere. Aber nur ganz kurz. Im Traum packt mich eine unglaubliche Entschlossenheit, jetzt keinen Unfall zu haben. Mal bremse ich und mal gebe ich Gas. Ich greife entschlossen ins Lenkrad und komme endlich zum stehen. Parallel zu dieser Mauer – die da gar nicht hingehört.

Und es war fast, als klopft mir jemand auf die Schulter und meint: „siehste, auch wenn du denkst, es sei aussichtslos…“


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2 Kommentare zu „Aha

  1. Ähnliche „Unfallträume“ hatte ich auch schon. Ich weiß, sogar, dass es drei an der Zahl waren, nur endeten sie allesamt tödlich. Sie sind mir im Gedächtnis, wie eingebrannt, geblieben. Höchstwahrscheinlich haben solche Träume eine Bedeutung, aber welche? Ist es eine Vorwarnung, eine Prophezeiung, ein Hinweis „Gib nicht auf!“? Oder: „Hab keine Angst vor dem Tod“? Ich denke oft: „Ja, so könnten meine letzten Augenblicke in Wirklichkeit aussehen.“
    Liebe Dori, falls es dich interessiert, hier ein Blogartikel darüber: https://www.rosa-andersrum.de/gedanken-und-traeume/ 😉
    Herzliche Grüße
    Rosa

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    1. Hallo Rosa, ich denke, Träume haben ganz vielfältige Qualitäten. Ich glaube, dass wir im Schlaf Dinge und Situationen ebenso real erleben, wie im Tag-Bewußtsein. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass wir im Traum nicht körperlich „begrenzt“ sind.
      Wenn man etwas genauer hinsieht fällt außerdem auf, dass Zeit im Traum-Bewußtsein keine Rolle spielt. Wir erleben frühere Leben, sehen vergangen Tode, bewältigen aktuelle Ereignisse und haben Vorahnungen von zukünftigen Ereignissen.

      Ich glaube auch nicht direkt an ein Leben nach dem Tod. Aber ich glaube an das Energieerhaltungsgesetz aus der Physik, welches besagt, daß Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann. Es ist einfach da. Es kann lediglich umgewandelt werden. Und der Mensch ist ein reines Energiewesen. Wir sind nur rein äußerlich „abgeschlossene, begrenzte Systeme“. Da ist etwas um und in uns, was uns und alles miteinander verbindet.

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